Philipp Läng’s merkstatt

 

Konzerte zum Hören
und Schauen im Laderaum
eines Transporters.

 


klaengbus.ch
ist bald fertig...


Hier einmal kurz erklärt:

Der Klängbus ist ein alter Camion mit Hebebühne, der zum fahrenden Konzertraum für meine Klangobjekte umfunktioniert wurde.

Im Laderaum finden Konzerte statt, die vordere Hälfte davon ist meine Bühne, die hintere Hälfte und ein Teil der Hebebühne bietet Platz für das Publikum, maximal 15 Erwachsene, Kinder waren schon mehr drin...

Das Publikum kommt über die Hebebühne in den Bus und dank dieser können auch Menschen mit Rollstühlen eine Vorstellung besuchen.

Die Vorstellungen finden im Bus statt, es geht also nicht um Strassenmusik - der Vorhang hinter dem Publikum wird geschlossen während der Vorstellung.

Die Vorstellungen dauern ca. 15 Minuten. Ich spiele mit meinen Klangobjekten und selbstentwickelten Instrumenten ein kleines Konzert.



Neben dem Klangreichtum für die Ohren kommen auch die Augen auf ihre Kosten. Und immer wieder tauchen Dinge auf, die man eigentlich kennt, aber so noch nicht benutzt hat.

Seit ungefähr 30 Jahren beschäftige ich mich mit Klangobjekten. Ich habe viele davon in Konzerten und Theaterprojekten, mit Musikern, Tänzerinnen und Schauspielern eingesetzt. Diesen Teil meiner musikalischen und handwerklichen Arbeit nenne ich "merkstatt". Mit diesem Bus bin ich mobil, kann also zum Publikum fahren und das besucht mich dann in meiner merkstatt. Die merkstatt ist also unterwegs.

Meine Idee von Klangobjekten ist, dass sie früher oder später zu Instrumenten werden, dass ich also weiss, wie sie reagieren, wenn ich sie benutze. Und dass ich damit nicht Ausstellungen mache, sondern Konzerte. Im Unterschied zu - in Anführungszeichen - normalen Instrumenten sind sie aber nicht vollständig beherrschbar, sie tun nicht immer genau das, was ich will.

Ich könnte über jedes Objekt eine Geschichte erzählen, einige sind schon sehr alt, andere sind erst vor kurzem entstanden.

Experimentelle Konzerte zu machen beschränkt sich oft auf ein Publikum, das sich intensiv damit beschäftigt. Ich möchte einem breiten Publikum die wunderbare Welt der ungewohnten Klänge näherbringen. Der Klängbus bietet dazu eine grossartige Möglichkeit. Die Leute sind mitten im Geschehen und die feine, manchmal zerbrechliche Welt meiner Musik ist geschützt durch die direkte Verbindung mit dem Publikum. Die Vorstellungen haben eine Länge, auf die man sich gut einlassen kann.

Der Klängbus ist eine Bereicherung an Festivals, Festen, und andern Anlässen. Das Konzert kommt dahin, wo es gebraucht wird. Je nachdem kann ich an einem Anlass bis zu 10 Vorstellungen machen. Der Bus braucht bloss einen Stromanschluss und kann auch an einem Ort stehen, wo es nicht vollständig ruhig ist. Gruppenweise machen Erwachsene, Jugendliche und Kinder für eine Viertelstunde einen Abstecher in eine eigenartige, poetisch verspielte Klangwelt. Das Programm ist für Kinder das gleiche wie für Erwachsene.

Auch für Schulen aller Stufen ist der Klängbus geeignet. Genaueres darüber finden Sie auf der Webseite klaengbus.ch








merkstatt_unterwegs
Es fehlen noch einige Sachen, die Beschriftung aussen z.B.
Unterdessen haben schon 40 Vorstellungen für Kinder und Erwachsene stattgefunden.
 

Bisher

Die ersten Auftritte unter erschwerten Bedingungen hatte der merkstatt unterwegs Bus (damals noch ein gemieteter) am Zapperlot Festival 2014 im Schangnau.
Das Festival hatte mich angefragt, eine Klanginstallation fürs Publikum auf dem Gelände zu installieren.
Aus der Not heraus, dass meine Objekte oft zu fein sind - manchmal auch zu gefährlich - um sie selber von einem Publikum bedienen zu lassen kam mir die Idee eines kleinen Raumes, in dem ich die Objekte bediene und in einen musikalischen Ablauf bringe.
Also wurde die halbe Ladefläche eines Transporters zu meiner Bühne, die andere Hälfte zum Zuschauerraum.
F&uum;r eine kleine Gruppe von Menschen zu spielen, die an irgend einem Ort zu mir nach Hause kommen ins experimentelle Stübchen hat mir so gut gefallen, dass ich das Projekt weitergeführt habe.
2016 Deutschland Tournee mit einem gemieteten Transporter, gemeinsam mit Esther Schmelcher, zum Abschluss wiederum Schangnau, am Out in the Kraut Festival und am Wagenfest Mont Tramelan.

Auf dieser Tour entstand Esther Schmelchers drei Meter langes gestricktes Tonband-Tuch



sowie 35 Zeichnungen der Zeichenmaschine


Zeichenmaschine